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Die Nachwuchs-Blauröcke aus Bötersen Die Gründungsstatuten der FF Bötersen hatten 1902 die Feuerwehr noch beschrieben als einen Verein gesunder und kräftiger Männer. Kinder und Jugendliche hatten dort nichts zu suchen; Mädchen schon gar nichts. Es gibt jedoch in unserer Zeit auf dem Lande wohl kaum eine bessere Möglichkeit, junge Menschen zum Dienst an der Gemeinschaft zu erziehen als durch ihre Mitarbeit in einer Jugendfeuerwehr. Hier wird nämlich nicht nur über Hilfsbereitschaft, Solidarität und andere Tugenden geredet, sie werden vor allem praktiziert. Natürlich kommen auch Spaß und Spiel zu ihrem Recht, grundsätzlich aber ist die allmähliche Ausbildung der Jugendlichen zu vollwertigen späteren Mitgliedern der örtlichen Feuerwehr beabsichtigt. Dieser Gedanke setzte sich seit den 70er Jahren zunehmend durch, und heute sind Jugendabteilungen für viele unserer freiwilligen Feuerwehren eine Selbstverständlichkeit. Mindestens zehn Jahre alt müssen die Jungen und Mädchen sein, dann kann´s losgehen.
Und
natürlich die Arbeit für die Dorfgemeinschaft. Die Bötersener Jugendwehr veranstaltet
Jugendfeuerwehr im Heidepark Soltau Besondere sportliche
Erfolge hatte die Jugendfeuerwehr Bötersen bisher bei den Orientierungsmärschen. Das
sind Wettbewerbe, bei den en Derartige Wettbewerbe werden übrigens nicht nur tagsüber, sondern auch in der Dunkelheit als Nachtmärsche durchgeführt. Und auch hier hat sich die JFW Bötersen bisher gut behauptet. Anläßlich ihres 15jährigen Bestehens richtete sie im November 1990 den Nachtorientierungsmarsch der Jugendfeuerwehren der Samtgemeinde Sottrum aus und belegte den 2. Platz. Und im Jahre 1994 wurde sie sogar Sieger. Eine große Rolle spielen bei unserer Jugendwehr die schon mehrfach erwähnten Zeltlager. Sie werden auf Landes-, Bezirks-, Kreis- und Samtgemeindeebene durchgeführt, und an ihnen hat Bötersen von Anfang an immer wieder teilgenommen. Ein Höhepunkt dabei war das Zeltlager der Jugendfeuerwehren der Samtgemeinde Sottrum auf der Insel Neuwerk im Jahre 1993. Kurz nach ihrer Gründung bereits bekam die Jugendwehr übrigens ihr erstes Zelt, in dem etwa 12 Personen schlafen konnten. Seit 1991 verfügt sie über ein besonders modernes Zelt mit Trennwänden und Fußboden, ebenfalls für 12 Personen. Sogar eigene Feldbetten sind inzwischen vorhanden! Aber nicht nur draußen, auch in der eigenen Gemeinde blieb die Jugendfeuerwehr aktiv. Sie gestaltete zusammen mit der Landjugend mehrfach das Kinderferienprogramm der Samtgemeinde. Das Erfreulichste aber, was man bei allen diesen Erfolgen über die Bötersener Jugendwehr berichten kann: Sie ist keine Eintagsfliege geblieben. Über 25 Jahre besteht sie nun und ist unvermindert aktiv. Auszug aus der Chronik der FF Bötersen, 2002 Autor: Dr. Gernot
Breitschuh |