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Wappen der Gemeinde Bötersen Im goldenen Schild ein roter fünfflammiger Feuerstreifen als
Schildhaupt, darunter drei aufrecht stehende schwarze Seche. Wappenbegründung Der rote fünfflammige Feuerstreifen weist auf die bei Bötersen
ausgegrabene bronzezeitliche Feuerstellenreihe, die drei Seche (Pflugschare) stehen für
die drei Ortsteile Bötersen, Höpperhöfen und Jeerhof, deren bäuerliche Kultur bis zum
Beginn der Industriealisierung das Leben der Einwohner bestimmt hat. Die Gemeinde
Bötersen führt ihr Wappen seit 1988. Geschichte Der Stamm des Ortsnamens wird vom althochdeutschen >>Buteri<< bzw. >>Putirik<< was etwa >>Butte<< bzw. >>Schlauch<< bedeutet, abgeleitet. Die Endung auf >>sen<< bzw. >>husen<< bzw. >>hausen<< verweist auf eine Entstehungszeit zwischen 500-1000 n. Chr. Um 1770 hatte sich der Name in >>Boitersen<< verwandelt, wie in der kurhannoverschen Landesaufnahme zu lesen ist. Über die Einwohnerentwicklung ist nur sehr wenig nachzulesen. So soll es im Jahre 1853 ca. 218 Einwohner gegeben haben, die bis 1939 auf 404 angewachsen ist. Im Jahr 1966 wurden bei Bauarbeiten in Bötersen einige alte Feuerstellen entdeckt. Bei weiteren Ausgrabungen konnte eine 51 Gruben umfassende Kultfeuerstellenreihe freigelegt werden. Ebenso zeugen Gräberfelder mit Urnenfunden von einer vorchristlichen Besiedlung.
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