Nied. Jugendfeuerwehr

Jugendfeuerwehren der Samtgemeinde Sottrum

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Wappen Hellwege

Feuerwehr

Wappen Hellwege

Im Jahr 1924 fanden sich in Hellwege 37 Männer zusammen, um eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen. Der offizielle Gründungstag war der 05.12.1924. Der erste Brandmeister war Johann Hoops, der die Führung der Wehr übernahm. Ab 1950 übernahm Heinrich Kassau die Wehrführung. Er stand der Feuerwehr 30 Jahre lang vor, bis er 1980 verstarb. In seine Fußstapfen trat Peter Kassau, der 1980 gewählt wurde.

1994 dachte man daran, eine Jugendgruppe einzurichten,  da das Interesse daran vorhanden war und das Durchschnittsalter von 38 Jahren als recht hoch angesehen wurde. 1979 hatten 13 Teilnehmer die Grundausbildung absolviert, die Mitgliederzahl war auf 64 angewachsen und das Durchschnittsalter auf 34 gesunken. Im Juli 1980 wurde die Einteilung der Stützpunkte in der Samtgemeinde diskutiert. In einer Samtgemeinderatssitzung waren die Ortswehr Sottrum als Schwerpunktfeuerwehr und die Ortswehren Ahausen, Bötersen und Horstedt als Stützpunktfeuerwehren vorläufig festgelegt worden. Dabei war die Hellweger Wehr nicht mehr berücksichtigt worden, obwohl sie seit 1973 ebenfalls Stützpunktwehr gewesen war. Da sie es auch weiterhin bleiben wollte, stellte sie einen Antrag bei der Samtgemeinde. Begründet wurde der Antrag mit den vorliegenden Bedingungen: den ausgedehnten Wald-, Heide- und Moorflächen, dem Standortübungsplatz der Bundeswehr und den vielen abgelegenen Höfen, zudem verfügte die Hellweger Wehr über eine gute Ausrüstung. Seit 1981 ist sie wieder als Stützpunktfeuerwehr anerkannt. Bei dem großen Waldbrand in der Lüneburger Heide 1975 half die Hellweger Wehr bei Gorleben und Eschede bei der Brandbekämpfung.

Im Raum Stade bei Drochtersen wurde sie unter anderem zur Befestigung eines gebrochenen Deiches eingesetzt. Als am 11.06.1989 auf dem Hellweger Flugplatz eine Cessna abstürzte und in Brand geriet, konnte die Feuerwehr nur noch die Trümmer löschen. Vier Menschen aus Sottrum fanden damals den Tod beim Absturz der Maschine.

In Eigenarbeit wurde das ehemalige Kalthaus zu einem neuen Aufenthaltsraum umgebaut, Materialkosten übernahm die Gemeinde Hellwege. Im Oktober 1982 feierte man die Einweihung. die Dorfjugend konnte den Raum für Erste Hilfe Kurse, Theaterübungsabende und gegen eine geringe Gebühr auch für Feiern nutzen. Am 21.04.1990 wurde mit der Aufstockung des Gerätehauses begonnen. Es wurde mit einem Satteldach versehen und der Giebel im Fachwerkstil hergerichtet. Ende September 1990 war der Umbau fertiggestellt. 1500 Stunden Eigenleistung hatten die Kameraden investiert, die Materialkosten waren von der Samtgemeinde übernommen worden.

Die Ortsfeuerwehr Hellwege ist sowohl Stützpunktwehr, als auch im Jahr 1992 mit 79 Mitgliedern die mitgliedsstärkste Ortswehr in der Samtgemeinde Sottrum. Im Samtgemeindehaushalt wurden für den Kauf eines neuen Löschfahrzeuges (LF 8) 200.000,-- DM veranschlagt, die Auslieferung erfolgte 1993.