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Wappen der Gemeinde Hellwege Wappenbeschreibung In Rot ein silberner, mit blauem Wellenschrägbalken belegter Schräglinksbalken, oben begleitet von einem silbernen Spitznagelkreuz, unten von einer silbernen Eichel. Wappenbegründung Der rote Hintergrund ist die Farbe für Niedersachsen und stellt die Heideflächen dar. Das Spitznagelkreuz ist das Zeichen für das Bistum Verden. Hellwege gehörte zum Bistum Verden und wurde in einem Schreiben des Bischofs von Verden erstmals urkundlich erwähnt. Der blaue Wellenschrägbalken stellt die Wümme dar. Der weiße Schräglinksbalken steht für die hellen Wege (Sandwege) oder die Heerwege, welche in der Vergangenheit durch die Gemeinden führten. Aus diesen Wegen leitet sich der Name Hellwege ab. Die Eichel ist ein Hinweis auf die großen (Eichen-) Waldbestände. Die Gemeinde Hellwege führt ihr Wappen seit 1993. Geschichte Urkundlich wurde Hellwege zum ersten Mal 1275 erwähnt. Wie der Name zustande gekommen ist? Darüber kann man nur Vermutungen anstellen. Waren es die hellen Wege oder etwa doch die Landesknechte, die hier entlang ihren Heereswegen folgten und somit zur Namensgebung beitrugen? Vor der Gebietsreform 1974 war Hellwege von der Fläche her die viertgrößte Gemeinde im Altkreis Rotenburg. Die Gesamtfläche der Gemeinde beträgt rund 27,5 Quadratkilometer, ein Drittel davon aus Heideflächen. Der Ort ist Anziehungspunkt für zahlreiche Städter, die Erholung suchen und Ihre Freizeit in Hellwege verbringen. Eine Gaststätte, ein Hotel, diverse Pensionen und >>Urlaub auf dem Bauernhof<< laden zusätzlich Gäste in die Gemeinde ein. Rund 900 Einwohner erfüllen das Dorf mit Leben. Handwerksbetriebe, die Landwirtschaft und die Vereine tragen dazu bei, daß der dörfliche Charakter erhalten bleibt.
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