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Feuerwehr |

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Der Anfang war schwer...
Am 6.11.1890
trafen sich 26 Männer aus den damaligen Gemeinden Groß-Sottrum und Klein
Sottrum, um sich mit der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr zu beschäftigen.
Die Anregung für die Gründung war der Wohnhausbrand des Kötners Johann
Hollmann in Klein-Sottrum gewesen. Durch einen Schornsteinbrand verursacht,
brannte das Haus nieder und die Spritze der Pflichtfeuerwehr aus Groß-Sottrum
stand noch vier Wochen an der Schadensstelle.
Die ersten Protokolle der Freiwilligen Feuerwehr
berichten auch von den anfänglich zu überwindenden Schwierigkeiten. Es
fehlten Gerätschaften und Einstellgebäude. Wasserstellen waren nicht
vorhanden, wo kein natürliches Oberflächenwasser, wie z. B. die Wieste,
vorhanden war. Auch die Ausrüstung am Mann sowie Uniformen fehlten. Ein Gesuch
der Freiwilligen Feuerwehr Sottrum an die Gemeinde Groß-Sottrum, eine
Abprotzspritze zu beschaffen, wurde abgelehnt. Der Kaufmann Julius Heinzmann,
gewählter „Wehrführer“ stellte schließlich einen Teilbetrag zur Verfügung.
Das erste Spritzenhaus wurde ein Jahr später, im Jahre 1891, bezugsfertig. Es
wurde durch die freiwilligen „Hand- und Spanndienste“, heute Eigenleistung
genannt, erstellt. Eine Entlohnung war nur für die Maurerarbeiten von
Maurermeister Hinrich Holsten aus Klein-Sottrum ausgemacht worden. Lohn für
1000 Steine, Mauern, putzen und fugen= 10,-- RM (Reichsmark). Verstreichen der
Pfannen kostenlos. Gesamte Baukosten nach Johann Heinzmanns Notizbuch vom
04.12.1891 = 205,-- RM.
Am 09.08.1919
vereinten sich die bis dahin noch bestehenden Pflichtfeuerwehren von Groß-Sottrum
und Klein-Sottrum mit der Freiwilligen Feuerwehr.
Kurz nach der Währungsreform 1948 wurde in der Gemeinde Sottrum ein neues
Spritzenhaus gebaut.
Der
weitere Verlauf
Die Neugliederung der Gemeinden hatte für die Feuerwehr zur Folge, dass
die Feuerwehren der einzelnen Gemeinden zu „Ortsfeuerwehren“ in der
Verwaltung der Samtgemeinde Sottrum wurden, wobei eine neu gegliederte Gemeinde
als Zusammenschluß von Ortsteilen, auch über mehrere Ortswehren verfügen
kann. So sind die heutigen 7 Mitgliedsgemeinden in der Samtgemeinde Sottrum als
Trägerin mit 15 aktiven Ortswehren vertreten.
Mit dem zunehmenden Ausbau der Sottrumer Ortsfeuerwehr zum Feuerwehrschwerpunkt
(Ausstattungsbezeichnung), konnte das alte Spritzenhaus von 1948 schon 1974 kaum
die Erfordernisse erfüllen. Für die Zukunft war ein neues Gerätehaus
notwendig geworden. Das für 1983 geplante Haus, konnte im Oktober1984 in
Sottrum in der Straße „Am Bullenworth“ eingeweiht werden. Die
Eigenleistungen bei Pflaster- und Malerarbeiten durch die Feuerwehrleute in
einem Gegenwert von ca. 40.000,-- DM senkten das Bauvolumen auf rund 540.000 DM.
Die große Halle, die Schulungsräume und die Kleiderkammer der Samtgemeinde
wurden mit Dankesworten und guten Wünschen unter anderem durch Landrat Vajen,
Samtgemeindebürgermeister Wilhelm Schröder, Kreisbrandmeister Meyer,
Gemeindebrandmeister Horst Holzenleiter und Ortsbrandmeister Lohmann ihrer
Bestimmung übergeben. Das Provisorium, eines ausgelagerten Fahrzeugs nach Reeßum
war somit aufgehoben. Zu den Aufgaben der Sottrumer Wehr gehört es auch, einen
Autobahnabschnitt mit Anschluß Stuckenborstel abzudecken.
Der hundertjährige Geburtstag der Freiwilligen Feuerwehr Sottrum wurde 1990 mit
einem Drei-Tage-Fest gefeiert. Ortsbrandmeister Rolf Bammann hatte im Namen der
Feuerwehr alle Bürger herzlich eingeladen.
Zu einer unvergesslichen
Geschichte wurde die Brandnacht vom 10.08.1992 auf dem Sottrumer Gestüt Fährhof,
einer der führenden Zuchtpferdestätten für Vollbluthengste in Deutschland.
Eine Scheune (15x50m) mit 6000 Ztn. Heu- und Strohballen und zwei
landwirtschaftlichen Anhängern brannten völlig aus. Alarmauslösung war gegen
3. Uhr in der Nacht und die Feuerwehrleute waren bis kurz vor der Übergabe des
neuen Einsatzleitwagens (ELW) an diesem Tag im Einsatz. So hatte der ELW die
erste Einsatzfahrt schon absolviert, außerdem musste eine für den Abend
geplante Feier wegen der Übermüdung durch den Einsatz der Feuerwehrleute
erheblich abgekürzt werden.

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Technische Daten |
| Hersteller/Model |
Koebe/Luckenwalde |
| Baujahr |
1931 |
| Zylinder |
4 |
| PS |
28 |
| Förderleistung |
1200l/min |
| Pumpe |
2
Zylinder Ansaug- & Entlüftungskolbenpumpe |
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| Typische
Lafetten Spritze aus den Anfängen der Motorisierung bei der Feuerwehr.
Ein Maschinist der die Pumpe bediente, machte die 16 köpfige Mannschaft
der Handdruckspritze überflüssig.
Die Lafetten Spritze war von 1931 - 1955 bei der Feuerwehr
Sottrum im Einsatz. |
| Hinweis! |
Da aus Platzgründen die
Homepage der Freiwilligen Feuerwehr Sottrum umziehen mußte, hier die
neue Adresse: www.Feuerwehr-Sottrum.de |
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