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Stuckenborstel

Geschichte

Stuckenborstel wurde im 13. Jhd. Stutenburstolt genannt. Das Bindewort ist Mittelniederdeutsch "stuke" für Baumstumpf. Das Grundwort "borstel" ist zusammengesetzt aus dem mittelniederdeutschen Wörtern "bur" nach "einräumiges Gebäude" und "stal" nach "Ort, Stelle". So läßt sich die Wortfügung mit Wohnplatz oder Einzelhof beschreiben. Der Grundwortstamm heutiger >>Borstel-Orte<< läßt auf die Entstehung aus einer Hausstelle schließen.

Als 1936 die erste deutsche Autobahn, die sogenannte >>Hansalinie<< gebaut wurde, erhielt auch Stuckenborstel eine Autobahn-Auffahrt. 1939 brach der 2. Weltkrieg aus, 1944 mußten in Sottrum und Stuckenborstel Evakuierte aus Hamburg untergebracht werden. Durch die Ostflüchtlinge, die 1945 kamen, stieg die Einwohnerzahl hier sprunghaft an.

Die Wassermühle

Bis in das Jahr 1790 gehörte die hiesige Wassermühle zum "Adeligen Gute Stuckenborstel". Eigentümer der Mühle und Nutzung der Kraft des Wiestewassers, der zusätzlichen Dampfmaschine ab 1866 und der Elektrizität ab 1920 wechselten im Laufe der folgenden 200 Jahre, bis 1950 der Mühlenbetrieb eingestellt wurde. Im Jahre 1989 kaufte die Gemeinde das Mühlengebäude. Im März 1991 gründete sich der Förderverein Wassermühle Stuckenborstel.

 

Wassermühle
Die Wassermühle in Stuckenborstel

Sporthalle
Die Turn- und Sporthalle in Stuckenborstel wird von vielen örtlichen Vereinen genutzt.

Glockenturm
Der Glockenturm. Nach aufwändiger Restaurierung wird er auch heute noch genutzt.

Feuerwehrhaus
Das Feuerwehrhaus in Stuckenborstel