|
Wappen der Samtgemeinde Sottrum Wappenbeschreibung Das Wappen der Samtgemeinde Sottrum zeigt in Rot unter silbernem mit schwarzem Nagelkreuz belegten rechten Obereck den Heiligen Georg in goldener Rüstung auf goldgezäumtem und goldhufigem, silbernem Pferde mit goldener Lanze, einen grünen Lindwurm erstechend. Die Samtgemeinde Sottrum führt ihr Wappen seit dem 08.01.1970. Geschichte Die zwischen Bremen und Hamburg im Landkreis Rotenburg/Wümme gelegene Samtgemeinde Sottrum gründete sich 1974 im Zuge der Gebietsreform und zählt die Gemeinden Ahausen, Bötersen, Hassendorf, Hellwege, Horstedt, Reeßum und Sottrum zu ihren Mitgliedern. Auf 172,88 Quadratkilometern leben 12.922 (Stand 31.12.97) Bürgerinnen und Bürger Tendenz, aufgrund der guten Verkehrsanbindung (Bundes-Autobahn A 1 und Bahn), steigend. Landschaftliche Vielfalt prägt ihr Erscheinungsbild: In den Heide und Moorflächen, aber auch in Wald und Flußniederungen von Wieste und Wümme finden Erholungssuchende Ruhe und Entspannung. Für die Freizeitgestaltung stehen beheiztes Freibad, Tennisanlagen, Kegelbahnen sowie weitere Sport- und Kinderspielplätze zur Verfügung. Das Freibad
Das beheizte Freibad wurde im Mai 1978 offiziell im Beisein von über hundert Ehrengästen eingeweiht. Die Anlage verfügt über ein Schwimmbecken mit 50m-Bahnen, einer Sprunganlage, ein Nichtschwimmerbecken und ein Kleinkinderbecken. Die Beheizung erfolgt vorwiegend durch Wärmeenergie. Im Jahr 1978 wurden 64.000 Besucher gezählt. In der folgenden Saison fast 73.000 Badegäste. Auch die Schüler an den Schulen in Ahausen, Bötersen, Horstedt und Sottrum finden sich je nach Schulplanung in den Vormittagsstunden im Sommer zum Schwimmunterricht im Bad ein. Aber das beheizte Freibad wird nicht nur von den Bewohnern der Samtgemeinde Sottrum genutzt, auch viele Besucher aus den benachbarten Landkreisen kommen zum Baden und Sonnen. Gasfunde Nachdem Geologen festgestellt haben, das in der Samtgemeinde erhebliche Vorkommen an Gas lagern, wurde an verschiedenen Stellen gebohrt. Nachdem die Testbohrungen erfolgreich verliefen, wurden diverse Pumpvorrichtungen installiert, die das Gas weiterleiten.
Verkehrsanbindung Durch die gute Verkehrsanbindung ist die Samtgemeinde Sottrum
interessant für Wirtschaft und Privathaushalte geworden. Industrieunternehmen siedeln an
und auch viele Menschen aus der Stadt bauen in der Samtgemeinde, denn durch die Autobahn 1
und dem Bahnhof, der Sottrum mit Rotenburg und Bremen verbindet, ist es jederzeit möglich
schnell nach Hamburg oder Bremen zu kommen.
Partnerschaft mit dem Canton Sauveterre de Guyenne Die Partnerschaft zwischen der deutschen und der französischen Gemeinde geht auf das Jahr 1968 zurück, wo die Reise einer Jugendgruppe in den Raum Bordeaux organisiert wurde. Damals wurden viele Verbindungen mit den französischen Freunden geknüpft. Aus dem Jugendaustausch entwickelten sich Besuche von Kommunalpolitikern und verschiedenen Organisationsvertretern.
1972 wurde auf Wunsch des Canton Sauveterre de Guyenne eine
Partnerschaft zwischen Sauveterre und Sottrum vereinbart. Nach Unterzeichnung der
Partnerschaftsurkunde im Jahre 1973 wurden regelmäßig Kontakte geplant. 1985 wurde die
Samtgemeinde Sottrum in Anerkennung der besonderen Verdienste um die Verbreitung des
europäischen Gedankens die Ehrenfahne des Europarates überreicht. 20jähriges Bestehen der Partnerschaft im Jahre 1993 Beim Besuch in Sauveterre überreichte der Samtgemeindebürgermeister ein Jubiläumsgeschenk an den Cantonsbürgermeister in Form einer geschnitzten Wappentafel mit den Wappen der Samtgemeinde Sottrum und des Canton Sauveterre de Guyenne. Die gleiche Ausführung des Partnerschaftswappens ist auch hier im Rathaussaal neben der Europafahne angebracht.
Der Feuerschutz Das Feuerlöschwesen war von jeher ureigenste Aufgabe des Gemeinwesens der Gemeinden. Bevor die Freiwilligen Feuerwehren gegründet wurden, gab es im hiesigen ländlichen Siedlungsraum meist die Verpflichtung für alle erwachsenen und gesunden Männer zum Feuerlöschdienst, die später offiziell als "Pflichtfeuerwehr" bezeichnet wurde. Als die Gemeinden sich im Jahr 1974 neu konstituierten, ging die Aufgabe des Brandschutzes auf die neu gebildete Verwaltungseinheit, hier unsere Samtgemeinde, über. Die ehemaligen Gemeindefeuerwehren wurden in unserer Samtgemeinde als Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde Sottrum zusammengeschlossen. Die bisher bestehenden Wehren der eingegliederten Gemeinden blieben als Ortsfeuerwehren bestehen. Mit 15 Ortsfeuerwehren gehört die Samtgemeinde zu den größten Samtgemeinden im Landkreis Rotenburg. In sieben Orten besteht eine Jugendfeuerwehr: Ahausen, Bötersen, Hassendorf, Hellwege, Gemeinde Reeßum, Sottrum und Stuckenborstel. Seit 1975 sind alle Ortsfeuerwehren in der Samtgemeinde Sottrum motorisiert. Bei gemeinsamen Übungen, die im Samtgemeindegebiet auch mit überörtlichen Wehren durchgeführt werden, hat sich gezeigt, daß die Samtgemeinde Sottrum über ein gut funktionierendes Feuerwehrwesen verfügt.
|